13:05 19 Oktober 2017
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    Rogosin will mit Nato-Spitzenpolitikern über Raketenabwehr beraten

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    Nachdem Russland und die Nato bei ihrem Treffen in Sotschi keine Einigung über den gemeinsamen Raketenschild erzielt haben, will der russische Botschafter bei dem Bündnis, Dmitri Rogosin, bei bilateralen Gesprächen mit Nato-Spitzenpolitikern die russische Position durchsetzen.

    Nachdem Russland und die Nato bei ihrem Treffen in Sotschi keine Einigung über den gemeinsamen Raketenschild erzielt haben, will der russische Botschafter bei dem Bündnis, Dmitri Rogosin, bei bilateralen Gesprächen mit Nato-Spitzenpolitikern die russische Position durchsetzen.

    Im Auftrag von Präsident Dmitri Medwedew werde er demnächst die europäischen Hauptstädte bereisen und mit Nato-Staats- und Regierungschefs zusammentreffen, teilte Rogosin am Mittwoch im russischen Fernsehen mit. 

    Nach seinen Worten wächst bei den europäischen Nato-Staaten das Verständnis, dass deren Rüstungsindustrie von der europäischen Raketenabwehr ausgeschlossen werde. „Es wird die amerikanische Technologie und Rüstungsindustrie sein. Die Rüstungsindustrie der europäischen Giganten wie Frankreich und Deutschland wird außen vor bleiben.“

    Die Raketenabwehr-Gespräche zwischen Russland und der Nato kommen laut Rogosin nur schwer voran. Dennoch habe man bis zum Nato-Gipfel im Mai in Chikago genug Zeit, um eine Einigung zu erzielen. Auf diesem Gipfel solle nämlich die Konstellation des Raketenschildes endgültig festgelegt werden, erinnerte Rogosin. Wenn es darin keinen Platz für Russland geben würde, müsste Moskau eine militärtechnische Antwort suchen.

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