20:54 17 Oktober 2017
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    Haftstrafen für neun russische Spione in Georgien

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    "Russische Spione" in Georgien (15)
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    In Georgien sind neun Menschen wegen Spionage für Russland zu Haftstrafen von elf bis 14 Jahren verurteilt worden.

    In Georgien sind neun Menschen wegen Spionage für Russland zu Haftstrafen von elf bis 14 Jahren verurteilt worden.

    Das Stadtgericht von Batumi hat die Angeklagten schuldig gesprochen, im Auftrag des russischen militärischen Nachrichtendienstes GRU Geheimdaten in Georgien beschafft und nach Russland weitergeleitet zu haben.

    Unter den Verurteilten sind drei russische Bürger. Zwei von ihnen, Armen Geworkjan und Ruben Schikojan, wurden zu jeweils elf Jahren verurteilt, weil sie den GRU über militärische Kooperation Georgiens mit anderen Staaten informiert hatten. Der weitere Russe, Juri Skrylnikow, der nach Angaben des georgischen Innenministeriums den Transfer von Geheimdaten ins Ausland organisiert hatte, wurde zu 14 Jahren Haft verurteilt.

    Das Innenministerium Georgiens hatte im November bekannt gegeben, Dutzende Personen festgestellt zu haben, die mit Geheimdiensten Russlands kooperiert haben sollen. Das russische Außenministerium wies die Anschuldigungen aus Tiflis als „Propaganda und Provokation“ zurück. Seit dem Südossetien-Krieg von 2008 unterhalten Georgien und Russland keine diplomatischen Beziehungen mehr. 2009 und 2010 wurden in Russland vier Einheimische und ein Georgier der Spionage für Georgien schuldig gesprochen und zu Haftstrafen zwischen sieben und 15 Jahren verurteilt.

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