04:07 17 Oktober 2017
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    Syrien wirft USA Beteiligung an Unruhen vor

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Syrien, das seit Monaten von gewaltsamen Protesten erschüttert wird, hat die USA beschuldigt, die Unruhen zu schüren. Grund für den Vorwurf war der gestrige Besuch von US-Botschafter Robert Ford in der Protest-Hochburg Hama.

    Syrien, das seit Monaten von gewaltsamen Protesten erschüttert wird, hat die USA beschuldigt, die Unruhen zu schüren. Grund für den Vorwurf war der gestrige Besuch von US-Botschafter Robert Ford in der Protest-Hochburg Hama. 

    Dass US-Botschafter Robert Ford ohne vorherige Erlaubnis die Stadt Hama besucht habe, sei ein "klarer Beweis für eine Verwicklung der USA in die gegenwärtigen Geschehnisse in Syrien und für ihren Versuch, Spannungen zu schüren und dadurch die Sicherheit und Stabilität Syriens zu gefährden", erklärte das syrische Außenministerium nach Angaben der Agentur AFP.

    In den letzten Tagen wurden in Hama laut Reuters mindestens 26 Menschen bei Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Oppositionellen getötet. Die 210 Kilometer nördlich von Damaskus gelegene Protest-Hochburg ist seit Tagen von Panzern umstellt.

    Syrien wird seit März von gewaltsamen Protesten erschüttert. Die Opposition fordert politische und wirtschaftliche Reformen. Präsident Bashar al-Assad setzte die Armee gegen die Demonstranten ein, wechselte jedoch seine Regierung und stimmte einigen Verfassungsänderungen zu. Bei Zusammenstößen mit Ordnungskräften kamen laut Bürgerrechtlern mehr als 1300 Menschen ums Leben. Nach amtlichen Angaben wurden 340 Soldaten und Polizisten getötet.

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