15:58 22 Februar 2018
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    Tschubais warnt vor Monopolbildung bei Liaison von Gazprom und Renova

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    Die geplante Vereinigung der Stromaktiva des Gasmonopolisten Gazprom und des Unternehmens Renova zu einer Riesenholding würde laut Anatoli Tschubais, Chef von Rosnano und Ex-Chef von RAO UES Russlands, ernsthafte Risiken der Bildung eines Monopols schaffen, jedoch das Wesen der Stromwirtschaft des Landes nicht ändern.

    Die geplante Vereinigung der Stromaktiva des Gasmonopolisten Gazprom und des Unternehmens Renova zu einer Riesenholding würde laut Anatoli Tschubais, Chef von Rosnano und Ex-Chef von RAO UES Russlands, ernsthafte Risiken der Bildung eines Monopols schaffen, jedoch das Wesen der Stromwirtschaft des Landes nicht ändern.

    Laut Tschubais hatten die Urheber der Reform von RAO UES Russlands und der Gründung von Stromerzeugungsunternehmen in Gemeinschaft mit dem Kartellamt auf die Unzulässigkeit einer Monopolisierung des Strommarktes hingewiesen.

    „Zwar hatten die Autoren der Reform an eine Vergrößerung der Stromerzeuger als eine unbedingte Voraussetzung zur weiteren Entwicklung gedacht, aber die Befolgung der Antikartell-Forderungen galt dabei als vorrangig. Es liegt auf der Hand, dass ein Geschäft, bei dem 40 Prozent der europäischen Zone des Großhandelsmarktes für Strom in der Hand eines Besitzers liegen, ernsthafte Risiken der Bildung eines Monopols schaffen würde. Meiner Meinung nach würde dieses Geschäft, sollte es zustande kommen, weder der Energiewirtschaft Russlands noch den russischen Verbrauchern Nutzen bringen“, so Tschubais.

    Gazprom und die von Viktor Wekselberg kontrollierte Firmenholding Renova hatten am 7. Juli eine Absichtserklärung zur Vereinigung ihrer Aktiva in der Elektroenergiewirtschaft unterzeichnet. Das Geschäft soll bis Jahresende abgeschlossen werden.



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