09:30 20 Oktober 2018
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    Wegen Spionage verurteilte georgische Fotografen erhielten Bewährungsstrafen

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    Das Stadtgericht der georgischen Hauptstadt Tiflis hat am Freitag vier georgische Fotografen, die der Spionage beschuldigt wurden, unter Berücksichtigung eines Gesuchs der Staatsanwaltschaft zu Bewährungsstrafen verurteilt.

    Das Stadtgericht der georgischen Hauptstadt Tiflis hat am Freitag vier georgische Fotografen, die der Spionage beschuldigt wurden, unter Berücksichtigung eines Gesuchs der Staatsanwaltschaft zu Bewährungsstrafen verurteilt.

    Der Fotokorrespondent der Agentur EPA Surab Kurzikidse wurde zu drei Jahren Haft auf Bewährung, die Fotoreporter Giorgi Abdaladse und Irakli Gedenidse zu jeweils vier Jahren auf Bewährung und Natija Gedenidse, Gattin von Iraki Gedenidse, zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, berichtet die Nachrichtenagentur Novosti-Georgien unter Berufung auf den Pressedienst des Gerichts. Sie alle wurden im Gerichtssaal freigelassen.

    Irakli Gedenidse, Fotograf des Pressedienstes des Präsidenten Georgiens, Fotografin Natija Gedenidse, EPA-Reporter Surab Kurzkidse und Fotograf Georgi Abdaladse, der für das georgische Außenministerium und als Stringer für Associated Press gearbeitet hat, waren am 7. Juli festgenommen worden. Sie alle wurden beschuldigt, für Russland spioniert zu haben.

    Am 22. Juli veröffentlichte die Hauptstaatsanwaltschaft Georgiens auf ihrer Webseite eine Erklärung, laut der die Staatsanwaltschaft das Gericht auffordert, Urteile gegen die Angeklagten zu fällen, die nicht mit Haftstrafen verbunden wären.

    "Im Zuge der Ermittlungen haben die Angeklagten in Anwesenheit ihrer Anwälte Informationen mitgeteilt, die für die Sicherheit Georgiens von besonderer Bedeutung sind", betont die Hauptstaatsanwaltschaft. 

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