23:37 17 August 2017
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    Libyen will "blutgierige Terroristen" aus der Opposition anwerben

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Die libyschen Behörden haben die Absicht geäußert, Kontakte mit radikalen Islamisten unter den Aufständischen herzustellen, um zusammen mit ihnen den liberalen Mitgliedern der libyschen oppositionellen Bewegung entgegenzuwirken.

    Die libyschen Behörden haben die Absicht geäußert, Kontakte mit radikalen Islamisten unter den Aufständischen herzustellen, um zusammen mit ihnen den liberalen Mitgliedern der libyschen oppositionellen Bewegung entgegenzuwirken.

    Das teilt die „New York Times“ am Donnerstag unter Hinweis auf Gaddafis Sohn Saif al-Islam mit.

    „Wir vertrauen ihnen (den Islamisten, Anm.) nicht. Aber wir sind gezwungen, mit ihnen zusammenzuarbeiten… Die Liberalen werden fliehen oder getötet… Libyen wird an Saudi-Arabien und den Iran erinnern“, sagte er in seinem Interview mit der Zeitung.

    In seinen Äußerungen bezeichnete Saif al-Islam die Islamisten als „blutgierig“ und „Terroristen“, betonte aber, dass sie seiner Meinung nach eine reale Kraft im Land seien.

    Gaddafis Sohn sagte, die libysche Armee sei entschlossen, den Kampf gegen die Aufständischen sogar dann fortzusetzen, wenn die Nato-Kräfte die Luftangriffe auf Libyen einstellen.

    In seiner Ansprache vor einer Gruppe von Menschen, die das libysche Fernsehen als Flüchtlinge aus Bengasi vorstellte,  sagte Saif al-Islam, die libyschen Streitkräfte würden den Kampf bis zur Befreiung des ganzen Landes führen.

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