11:13 22 August 2017
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    Russland warnt vor Eingreifen in Syrien

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Trotz der jüngsten Gewalteskalation in Syrien lehnt Russland nach wie vor ein ausländisches Eingreifen in der arabischen Republik ab.

    Trotz der jüngsten Gewalteskalation in Syrien lehnt Russland nach wie vor ein ausländisches Eingreifen in der arabischen Republik ab.

    Moskau sei davon überzeugt, dass die aktuelle politische Krise in Syrien von den Syriern ohne eine Einmischung aus dem Ausland beigelegt werden müsse, erklärte das russische Außenministerium am Donnerstag. Zugleich wolle Russland die syrische Regierung zu einer Beschleunigung der von ihr angekündigten Reformen bewegen.

    Syrien wird seit März von gewaltsamen Protesten erschüttert. Die Opposition fordert politische und wirtschaftliche Reformen sowie einen Rücktritt von Präsident Bashar al-Assad. Die Regierung setzt die Armee gegen die Demonstranten ein. Bei Zusammenstößen mit Ordnungskräften kamen laut Bürgerrechtlern mehr als 1700 Menschen ums Leben, bis zu 3000 weitere werden vermisst.

    Seit Tagen stürmt die syrische Armee die Stadt Hama. Beim ersten Sturmversuch am Sonntag waren mindestens 100 Stadteinwohner getötet worden. In der Nacht zum Donnerstag kamen in Hama, das unter Beschuss durch Regierungstruppen steht, laut arabischen Medien mindestens 45 Menschen ums Leben.

    Am Mittwoch verurteilte der UN-Sicherheitsrat das Vorgehen des syrischen Militärs und rief alle Konfliktparteien auf, von der Gewalt Abstand zu nehmen. Auch forderte das Weltgremium die syrische Regierung zur Umsetzung der angekündigten Reformen auf.

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