08:25 23 August 2017
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    Japans Atomkatastrophe hat für hohe Entscheidungsträger Folgen

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    Der japanische Premier Naoto Kan will laut Reuters drei hochrangige Beamte entlassen, die sich bei der Beseitigung der Havarienfolgen im Atomkraftwerk Fukushima Fehler erlaubt haben.

    Der japanische Premier Naoto Kan will laut Reuters drei hochrangige Beamte entlassen, die sich bei der Beseitigung der Havarienfolgen im Atomkraftwerk Fukushima Fehler erlaubt haben. 

    Der stellvertretende Wirtschaftsminister Kazuo Matsunaga, der Leiter der Behörde für Naturressourcen und Energie Tetsuhiro Hosono, sowie der Chef der Agentur für Nuklearsicherheit (Nisa) Nobuaki Terasaka müssen den Sessel räumen, zitiert Reuters die japanische Zeitung Asahi.

    Reuters zufolge wird auch Wirtschaftsminister Banri Kaieda zurücktreten.

    Ein schweres Erdbeben der Stärke 9  hatte am 11. März den Nordosten Japans erschüttert. Das Epizentrum lag 373 Kilometer nordöstlich von Tokio in 24 Kilometern Tiefe. Dem Beben folgten mehrere Nachbeben der Stärken 6 bis 7,1. Ein zehn Meter hoher Tsunami traf das Land.

    Es kam zu Wasserstoffexplosionen in mehreren AKW-Energieblöcken in der Präfektur Fukushima. Fast 80 000 Menschen im Umkreis von 20 Kilometern um das AKW Fukusima I wurden wegen des hohen Strahlungspegels in Sicherheit gebracht.

    Erhöhte Strahlung wurde später in Gemüse, Fleisch, Tee und anderen Nahrungsmitteln in der Präfektur Fukushima und angrenzenden Gebieten registriert.

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