17:42 23 August 2017
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    Moskau nimmt US-Resolution zu Georgien gelassen auf - Medwedew

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    Die jüngste Resolution des US-Senats, in der von einer "Okkupation" Georgiens durch Russland die Rede ist, entbehrt nach Worten von Russlands Präsident Dmitri Medwedew jeglicher Grundlage.

    Die jüngste Resolution des US-Senats, in der von einer "Okkupation" Georgiens durch Russland die Rede ist, entbehrt nach Worten von Russlands Präsident Dmitri Medwedew jeglicher Grundlage.

    "Die Formulierungen dieser Resolution sind uns gleichgültig. Sie spiegeln nur den Geschmack einzelner betagter Senatsmitglieder wider, die kraft subjektiver Ursachen mit diesen oder jenen Menschen sympathisieren", sagte Medwedew am Donnerstag in seiner Schwarzmeerresidenz Botscharow Rutschej (bei Sotschi) in einem Interview dem englischsprachigen Fernsehsender Russia Today, dem georgischen "Ersten Kaukasischen Informations-Fernsehkanal" (PIK) und dem Radiosender Echo Moskwy. Das Interview galt dem 3. Jahrestag des fünftägigen Kaukasus-Krieges (8. August 2008).

    "Das ist ihr (der US-Senatoren) Bier. Das ist ein ausländisches Parlament, mit dem ich nichts zu tun habe. Ihre Formulierungen sind mir gleichgültig", sagte der russische Präsident.

    Ende Juli hatte der US-Kongress eine Georgien-Resolution angenommen, in der auf die Notwendigkeit hingewiesen wird, die territoriale Integrität und Unabhängigkeit Georgiens zu achten. Zudem werden in dem Papier Handlungen Russlands verurteilt, das diese Integrität angeblich verletzt. Das russische Außenministerium bezeichnete die Resolution als eine unversierte PR-Aktion, die "weder faktische noch rechtliche Basis hat, dafür aber die revanchistischen Stimmungen in Tiflis schürt".

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