08:25 23 August 2017
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    Mahmud Ahmadinedschad

    Besitz von Atombombe in der Welt von heute sinnlos - Ahmadinedschad

    © RIA Novosti. Sergei Guneew
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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Der Iran ist nach Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad nicht danach bestrebt, in den Besitz von Kernwaffen zu gelangen.

    Der Iran ist nach Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad nicht danach bestrebt, in den Besitz von Kernwaffen zu gelangen.

    "Der Besitz der Atombombe bedeutet in der Welt von heute ganz und gar nichts. Wenn wir erklären, dass wir keine Absicht haben, die (Atom-)Bombe zu bauen, sind wir ehrlich", sagte der iranische Staatschef am Donnerstag in einem Interview mit dem Fernsehsender EuroNews. "Wir sind sicher, dass nur ein Wahnsinniger heute eine Atombombe haben will… Solche Bomben galten vor 60 Jahren als eine Gewähr für die politische Überlegenheit, heute sind sie nichts wert. Wir glauben, dass in der Zukunft niemand eine Möglichkeit haben wird, Atomwaffen einzusetzen", sagte Ahmadinedschad.

    Auf Pläne Teherans angesprochen, Uran auf 20 Prozent anzureichern, sagte der Präsident der Islamischen Republik, eine derartige Anreicherung verfolge ausschließlich friedliche Ziele, denn solches Uran eigne sich für nichts anderes. Dabei erinnerte Ahmadinedschad daran, dass der Iran zu den wenigen Ländern gehört, deren nukleare Aktivitäten unter ständiger Kontrolle der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) stehen.

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