05:12 24 August 2017
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    Paris will härter gegen Gewalt in Syrien vorgehen

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Frankreich hat allen Privatpersonen und Organisationen Syriens, die mit den Repressionen gegen die Bevölkerung verbunden sind, mit EU-Sanktionen gedroht.

    Frankreich hat allen Privatpersonen und Organisationen Syriens, die mit den Repressionen gegen die Bevölkerung verbunden sind, mit EU-Sanktionen gedroht.

    „Frankreich ist mehr als je zuvor entschlossen, alles erdenklich Mögliche zu tun, damit das Regime von Bashar al-Assad die Repressionen beendet, damit das Blutvergießen in Syrien endet“, sagte eine Sprecherin des französischen Außenministeriums am Donnerstag. Paris sei diesbezüglich in engem Kontakt mit seinen Partnern, unter anderem den USA.

    Das US-Finanzministerium hatte am Mittwoch neue Sanktionen gegen die größte Staatsbank Syriens – die Commercial Bank of Syria – sowie gegen ihre libysche Niederlassung und den Besitzer aller syrischen Kommunikationsanbieter Rami Makhluf verhängt.


    Syrien wird seit März von gewaltsamen Protesten erschüttert. Die Opposition fordert politische und wirtschaftliche Reformen. Präsident Assad setzt die Armee gegen die Demonstranten ein. Bei Zusammenstößen mit der Polizei kamen laut den Menschenrechtlern bereits mehr als 1630 Menschen ums Leben, bis zu 3000 weitere werden vermisst. Offiziellen Angaben zufolge wurden über 340 Soldaten und Polizisten getötet.

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