23:30 14 August 2018
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    Ägypten bereitet Operation gegen Extremisten in Nord-Sinai vor

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    Ägyptens Militärkommando hat rund 1 000 Soldaten und Offiziere sowie dutzende von Panzern und Schützenpanzerwagen zur Bekämpfung bewaffneter Extremisten in die Provinz Nordsinai entsandt, berichten ägyptische Medien am Sonntag.

    Ägyptens Militärkommando hat rund 1 000 Soldaten und Offiziere sowie dutzende von Panzern und Schützenpanzerwagen zur Bekämpfung bewaffneter Extremisten in die Provinz Nordsinai entsandt, berichten ägyptische Medien am Sonntag.

    Wie die arabische Zeitung „Al Sharq al Awsat“ schreibt, werden gemeinsame Operationen von Armee und Polizei in der Nähe der grenze des Gazastreifens im Raum der Städte El Arish, Sheikh Zuweid und Rafah stattfinden.

    Der Norden der Halbinsel Sinai ist unter anderem für den Waffenschmuggel bekannt.

    Nach den Tumulten Anfang dieses Jahres, die zu einem Zusammenbruch des Sicherheitssystems in Ägypten  geführt haben, kamen hunderte von islamischen Extremisten, die aus ägyptischen Gefängnissen geflüchtet bzw. aus dem Gazastreifen umgezogen waren, in diese Region. Viele von ihnen verstecken sich in schwer zugänglichen Gebirgsregionen der Halbinsel.

    Die Behörden verdächtigen die Extremisten hinter den zahlreichen Sprengstoffanschlägen auf die Gaspipeline, über die das Nachbarland Israel versorgt wird. Außerdem wird vermutet, dass die Extremisten aus dieser Region eine Polizeistation in El Arish vor zwei Wochen angegriffen haben. Beim Feuergefecht kamen fünf Menschen, darunter ein Armeeoffizier und ein Polizist, ums Leben.

    Im Februar 2011 hatte Präsident Hosni Mubarak die Macht an den Obersten Rat der Streitkräfte Ägyptens übergeben.

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