22:04 21 Juni 2018
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    Moskau: Georgien plant „Masseninvasion“ in Südossetien - MEHR

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    Konflikt zwischen Russland und Georgien (78)
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    Mehr als drei Jahre nach der Niederlage im Südossetien-Krieg plant Georgien nach russischen Angaben ein „massenhaftes illegales Eindringen“ in seine ehemalige Provinz, die unter dem militärischen Schutz Russlands steht.

    Mehr als drei Jahre nach der Niederlage im Südossetien-Krieg plant Georgien nach russischen Angaben ein „massenhaftes illegales Eindringen“ in seine ehemalige Provinz, die unter dem militärischen Schutz Russlands steht.

    Anlässlich des 3. Jahrestags seit der Anerkennung von Südossetien durch Russland plane Georgien am 26. August einen „Friedens-Marsch“: Rund 3000 Menschen - Flüchtlinge, Einwanderer aus Tschetschenien und andere - sollen von Odsisi (Innerkartlien, Zentralgeorgien) zur südossetischen Grenze marschieren, teilte das russische Außenministerium am Dienstag mit. 

    Den Angaben zufolge wirbt das georgische Flüchtlingsministeriums bereits „Demonstranten“ an und greife dabei zu Druck und Drohungen. „In einer Reihe von Fällen müssen die Bürger sich schriftlich verpflichten, am „Friedenmarsch“ teilzunehmen.

    „Das Szenario dieser Aktion sieht den Versuch eines massenhaften illegalen Eindringens nach Südossetien unter dem Motto der Heimkehr der Flüchtlinge vor“, so das Außenamt in Moskau weiter. „Wir warnen die georgische Seite entschieden vor einem neuen Abenteuer in der Region.“ Das Außenministerium rief andere Staaten auf, diesbezüglich „unmissverständliche Signale“ an Tiflis zu senden. 

    Südossetien hatte sich nach dem Zerfall der Sowjetunion von Georgien losgekämpft und existierte vor dem Angriff der georgischen Armee vom 8. August 2008 lange Zeit als international nicht anerkannter De-facto-Staat.  Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört und zahlreiche Zivilisten getötet wurden, konnte erst nach der Intervention russischer Truppen abgewehrt werden.

    Nach dem Fünf-Tage-Krieg erkannte Russland Südossetien sowie den anderen De-facto-Staat in Georgien, Abchasien, als staatlich unabhängig an. Georgiens Staatschef Saakaschwili brach daraufhin die diplomatischen Beziehungen mit Moskau ab. Russland richtete in den beiden Regionen Militärstützpunkte ein.

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