07:10 23 Juni 2017
Radio
    Politik

    Südkoreas Botschaft in Tripolis ausgeplündert - Russlands Diplomaten vorerst unberührt

    Politik
    Zum Kurzlink
    Protestaktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen (403)
    0 11 0 0

    Zwei Tage nach dem Einmarsch der Rebellen in Tripolis haben Marodeure die südkoreanische Botschaft in der noch immer umkämpften libyschen Hauptstadt ausgeplündert.

    Zwei Tage nach dem Einmarsch der Rebellen in Tripolis haben Marodeure die südkoreanische Botschaft in der noch immer umkämpften libyschen Hauptstadt ausgeplündert.

    Nach Angaben der Agentur Yonghap brachen bis zu 30 Männer die südkoreanische Vertretung ein, wo sich zu dem Zeitpunkt drei Mitarbeiter aufhielten, und stahlen Fernseher und andere Elektronik.

    Am heutigen Mittwoch erkannte Südkorea den von den Rebellen gegründeten Übergangsrat als neue Regierung an.

    Die russische Botschaft arbeitet nach eigenen Angaben ohne Beeinträchtigung. „Wir arbeiten wie normal“, teilte ein Botschaftsmitarbeiter RIA Novosti mit.

    In Libyen liefern sich die Gaddafi-Truppen seit Februar erbitterte Gefechte mit der Opposition, die den langjährigen Herrscher stürzen will und von westlichen Staaten militärisch unterstützt wird.
     
    Am Montag konnten die Rebellen weite Teile der Hauptstadt Tripolis unter ihre Kontrolle bringen. Am Dienstag verkündeten sie die Einnahme der befestigen Gaddafi-Residenz. Am Mittwoch bereiste Gaddafi laut Medienberichten heimlich Tripolis. „Ich habe nicht zu spüren bekommen, dass Tripolis in Gefahr ist“, sagte nach Angaben der Agentur Reuters.

    Themen:
    Protestaktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen (403)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren