20:00 22 Juli 2018
SNA Radio
    Politik

    Revision der Gasverträge mit Kiew nur nach Fusion von Gazprom und Naftogas möglich

    Politik
    Zum Kurzlink
    Gasstreit mit Russland: Ukraine bemüht sich um Preisrevision (165)
    0 02

    Eine Revision der zwischen Russland und der Ukraine 2009 unterzeichneten Gasabkommen wäre nur nach einer Fusion zwischen Gazprom und dem ukrainischen Versorger Naftogaz möglich.

    Eine Revision der zwischen Russland und der Ukraine 2009 unterzeichneten Gasabkommen wäre nur nach einer Fusion zwischen Gazprom und dem ukrainischen Versorger Naftogaz möglich.

    Das erklärte Dmitri Peskow, Sprecher von Russlands Regierungschef Wladimir Putin, am Freitag in Moskau. "Wenn die ukrainische Seite aber den Naftogaz-Konzern reorganisiert, wird auch sein Rechtsnachfolger Verpflichtungen gegenüber der russischen Föderation haben und die gültigen Verträge erfüllen müssen", sagte Peskow.

    Am Freitag hatte der ukrainische Regierungschef Nikolai Asarow erklärt, dass die Behörden in Kiew Naftogaz auflösen und alle vorhandenen Gasverträge mit Russland revidieren wollen.

    Zuvor hatte Gazprom-Chef Alexej Miller gesagt, dass die Liquidation von Naftogaz nach dessen Fusion mit Gazprom eine Revision aller mit dem ukrainischen Konzern früher unterzeichneten Abkommen erforderlich machen wird. "Natürlich wird Naftogaz nach der Fusion mit Gazprom aufhören, als ein Wirtschaftssubjekt zu existieren. Die Liquidation (von Naftogaz als einer juristischen Person) wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Danach wird ein völlig anderes Unternehmen auf dem Markt vorgehen. Deshalb werden alle bislang gültigen Verträge unweigerlich revidiert", betonte Miller.

    Themen:
    Gasstreit mit Russland: Ukraine bemüht sich um Preisrevision (165)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren