13:44 22 Oktober 2018
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    Russischer Politiker sieht Assads Entschlossenheit zu radikalen Reformen

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die Staatsführung Syriens ist nach Ansicht von Iljas Umachanow, Vizechef des Föderationsrates (Russlands Parlamentsoberhaus), fest entschlossen, den Weg radikaler Reformen zu gehen. Das teilte er am Sonntag nach seinem Treffen mit Syriens Präsident Bashar al-Assad am Sonntag in Damaskus mit.

    Die Staatsführung Syriens ist nach Ansicht von Iljas Umachanow, Vizechef des Föderationsrates (Russlands Parlamentsoberhaus), fest entschlossen, den Weg radikaler Reformen zu gehen. Das teilte er am Sonntag nach seinem Treffen mit Syriens Präsident Bashar al-Assad am Sonntag in Damaskus mit.

    „Syriens Führung will alle notwendigen Voraussetzungen für die Entwicklung des Landes auf dem Weg einer friedlichen Transformation und eines Zusammenschlusses aller gesunden Kräfte der Gesellschaft schaffen“, sagte er. „Ich bin sicher, dass das Volk Syriens genug Weisheit, Ausdauer und politischen Willen dazu hat“, fügte er hinzu.

    Von RIA Novosti darauf angesprochen, welchen Haupteindruck er vom Gespräch mit Präsident Assad habe, sagte Umachanow, dies sei „die Zuversicht, dass das syrische Volk fähig ist, die jetzige Krise auf dem Wege einer friedlichen Entwicklung und einer friedlichen politischen Transformation zu überwinden“.

    Eine Delegation des russischen Föderationsrates war am Vortag in Damaskus eingetroffen, um sich vor Ort über die Entwicklung in diesem Land zu informieren. Die Delegation will die Staat Deraa im Süden Syriens besuchen, wo vor einem halben Jahr regierungsfeindliche Aktionen begonnen hatten.

    Laut Uno-Angaben beläuft sich die Zahl der Opfer der bisherigen Zusammenstöße auf 2 200. Syrische Behörden sprechen von 1 400 Toten. Die Opposition fordert den Rücktritt von Präsident Assad und politische Umgestaltungen im Lande. Die USA und die EU forderten Assad ebenfalls zu einem Rücktritt auf.

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