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    Furcht vor Twitter-Revolten: Russland sorgt sich um Internetsicherheit - “Kommersant”

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    Der russische Sicherheitsrat und das Außenministerium haben für die UNO ein Abkommen zur Informationssicherheit im Internet konzipiert, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

    Furcht vor Twitter-Revolten: Russland sorgt sich um Internetsicherheit - “Kommersant”
    MOSKAU, 23. September (RIA Novosti). Der russische Sicherheitsrat und das Außenministerium haben für die UNO ein Abkommen zur Informationssicherheit im Internet konzipiert, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

    Das Dokument soll 2012 angenommen werden. Demnach soll verboten werden, das Internet für militärische Ziele und für den Sturz von Regierungen zu nutzen.

    In Moskau wurde am Donnerstag das Dokument den Chefs der Sicherheitsbehörden aus 52 Ländern vorgestellt. Bei dem Treffen ging es vor allem über den 18-seitigen Abkommensentwurf über die Internetsicherheit.

    Zu den größten Gefahren gehören demnach „die Nutzung von Informationstechnologien zu feindlichen Handlungen und Aggressionsakten“, „ die Untergrabung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Systeme“ anderer Staaten, „ die Manipulierung der Informationsströme anderer Länder“ und „die massive psychologische Destabilisierung der Gesellschaft und des Staates“.

    In einigen Staaten werden intensiv Hacker-Einheiten gebildet. Im Oktober nahm das US Cyber Command mit mehr als 1000 Computerspezialisten seinen Dienst auf. Cyber-Einheiten gibt es auch in Großbritannien, China, Israel und Indien.

    Moskau will mit dem neuen Dokument das Prinzip der Unteilbarkeit der Sicherheit untermauern. Russland und andere Länder wollen sich vor Cyber-Attacken und Twitter-Revolutionen schützen.

    Aus dem russischen Sicherheitsrat und Außenministerium hieß es, dass Schwierigkeiten bei der Annahme des Dokuments entstehen können, weil die wichtigsten Punkte der Politik der Cybermacht (der USA) widersprechen.

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