22:00 23 September 2017
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    EU-Sanktionen gegen Syrien sollen auch weiterhin verschärft werden

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Das französische Außenministerium hält laut seinem Vizesprecher Roman Nadal eine ständige Verschärfung der EU-Sanktionen gegen diejenigen Wirtschaftsinstitutionen Syriens, die das repressive Regime unterstützen, für unvermeidlich.

    Das französische Außenministerium hält laut seinem Vizesprecher Roman Nadal eine ständige Verschärfung der EU-Sanktionen gegen diejenigen Wirtschaftsinstitutionen Syriens, die das repressive Regime unterstützen, für unvermeidlich.

    „Die Verschärfung der europäischen Sanktionen ist unvermeidlich. Das ist ein Prozess der Verabschiedung von Sanktionen, die die Europäische Union bereits seit einigen Monaten beschließt und die sich ständig und progressiv ausweiten“, sagte Nadal am Freitag bei einer Pressekonferenz in Paris.

    Das siebente Sanktionspaket, auf das sich der EU-Rat am Freitag geeinigte hatte, tritt offiziell am 24. September in Kraft.

    Das Sanktionspaket verbietet Investitionen in den syrischen Ölsektor, die Kreditvergabe durch die Banken, den Ankauf von Aktiva der syrischen Unternehmen sowie die Gründung von Joint Ventures. Darüber hinaus ist die Einfuhr von Euro nach Syrien verboten.

    Außerdem wurde die Liste der syrischen Beamten, die nicht nach Europa einreisen dürfen und deren Vermögen in der EU eingefroren ist, um zwei weitere Mitglieder des Regimes erweitert. Auch sechs syrische Unternehmen wurden in die schwarze Liste aufgenommen.

    „Der Prozess der Verschärfung der Sanktionen wird unweigerlich fortgesetzt. Wir wollen, dass die Repressionen ein Ende haben, denen das syrische Volk seit Monaten ausgesetzt ist und denen bereits 2700 bis 2800 Menschen zum Opfer fielen. Wir wollen, dass Reformen als Antwort auf die demokratischen Forderungen des syrischen Volkes möglichst schneller durchgeführt werden“, hieß es.

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