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    Ex-Finanzminister Kudrin: „Gerechte Sache“ diskreditiert liberaldemokratische Idee

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    Der bisherige russische Finanzminister Alexej Kudrin, den Präsident Dmitri Medwedw am Montag zum Rücktritt aufgefordert hatte, will sich nicht an die Spitze der liberal-konservativen Partei „Gerechte Sache“ stellen, die „künstlich“ sei und die liberal-demokratische Idee nur in Misskredit bringe.

    Der bisherige russische Finanzminister Alexej Kudrin, den Präsident Dmitri Medwedw am Montag zum Rücktritt aufgefordert hatte, will sich nicht an die Spitze der liberal-konservativen Partei „Gerechte Sache“ stellen, die „künstlich“ sei und die liberal-demokratische Idee nur in Misskredit bringe.

    Die angebliche Möglichkeit, die Leitung von „Gerechte Sache“ zu übernehmen, sei für ihn nicht einmal in Frage gekommen, äußerte Kudrin. „Ich habe die Perspektive einer Teilnahme an einem künstlichen Projekt, das faktisch die liberaldemokratische Idee diskreditiert, nicht erwogen“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung Kudrins.

    Der Ex-Minister hatte früher als einer der potentiellen Kandidaten für den Posten des Vorsitzenden von „Gerechte Sache“ gegolten. Letzten Endes übernahm der Milliardär Michail Prochorow diese Funktion. Auf dem jüngsten Parteitag von „Gerechte Sache“ kam es jedoch zu einem Skandal, in dessen Folge Prochorow aus der Partei austrat.

    Der Chef des Exekutivkomitees und amtierende Vorsitzende von „Gerechte Sache“, Andrej Dunajew, sagte am Mittwoch zu RIA Novosti, die Rechten könnten Kudrin nach den Parlamentswahlen den Posten des Parteivorsitzenden anbieten, wenn er sie offen unterstützen werde.

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