13:13 21 November 2017
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    Saudis verurteilen offiziell Mordkomplott - Iran nicht erwähnt

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    Saudi-Arabien verurteilt das Mordkomplott gegen seinen Botschafter in den USA und will entschiedene Maßnahmen ergreifen, um weitere Sicherheitsgefahren für das Königreich zu bekämpfen, meldet die saudische Agentur SPA unter Hinweis auf eine Quelle in der Regierung.

    Saudi-Arabien verurteilt das Mordkomplott gegen seinen Botschafter in den USA und will entschiedene Maßnahmen ergreifen, um weitere Sicherheitsgefahren für das Königreich zu bekämpfen, meldet die saudische Agentur SPA unter Hinweis auf eine Quelle in der Regierung.

    „Die Regierung von Saudi-Arabien weiß die Bemühungen der USA bei der Aufdeckung der Verschwörung zu schätzen. Das Königreich wird entschiedene Maßnahmen ergreifen, um diesen verbrecherischen Tätigkeiten ein Ende zu setzen und den Versuchen zur Destabilisierung und zur Beeinträchtigung seiner Sicherheit eine Abfuhr zu erteilen“, heißt es in der ersten offiziellen Erklärung der saudischen Regierung nach der Aufdeckung der mutmaßlichen iranischen Anschlagspläne gegen den saudi-arabischen Botschafter in Washington.

    Der Iran jedoch wird in der Erklärung mit keinem einzigen Wort erwähnt.

    Medienberichten vom Dienstag zufolge hatte das Bundesgericht von New York zwei Iranern zur Last gelegt, Anschläge in den Botschaften Israels und Saudi-Arabiens in Washington geplant zu haben. Einer der Festgenommenen ist gleichzeitig US-Staatsbürger.

    Generalstaatsanwalt Eric Holder hatte bestätigt, dass die US-Geheimdienste eine innerhalb der iranischen Regierung initiierte Verschwörung aufgedeckt hatten.

    US-Außenministerin Hillary Clinton drohte dem Iran nach dem vereitelten Anschlag mit einer noch größeren internationalen Isolation.

    Ali Akbar Dschawanfekr, ein Berater des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, hatte indes alle Anschuldigungen zurückgewiesen: Sein Land sei in keine Verschwörung verwickelt gewesen.

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