14:07 23 November 2017
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    Russland über EU-Strafmaßnahmen gegen Minsk, Teheran und Damaskus besorgt

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    Der EU-Beschluss, die einseitigen Sanktionen gegen Weißrussland und den Iran zu erweitern und die Drohung mit strengeren Sanktionen gegen Syrien unter Umgehung der Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates rufen in Moskau Besorgnis hervor.

    Der EU-Beschluss, die einseitigen Sanktionen gegen Weißrussland und den Iran zu erweitern und die Drohung mit strengeren Sanktionen gegen Syrien unter Umgehung der Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates rufen in Moskau Besorgnis hervor.

    So kommentierte Alexander Lukaschewitsch, Amtssprecher des russischen Außenministeriums, am Donnerstag das Ergebnis einer Tagung des EU-Außenministerrates, die am 12. Oktober in Luxemburg stattfand.

    Russland „kann nicht umhin, auf die Tendenz aufmerksam zu werden, regelmäßig einseitige Strafmaßnahmen im diplomatischen Instrumentarium der Europäischen Union anzuwenden“, so der Diplomat.

    „Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass die Anwendung von Sanktionen unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates selten zum gewünschten Ziel führt, in der Regel erschwert sie im Gegenteil eine Lösung verschiedener Konfliktsituationen und beeinflusst äußert negativ die politische und sozialwirtschaftliche Situation in den Ländern und Regionen, die zu Objekten derartiger Sanktionen geworden sind“, erklärte der Ministeriumssprecher.

    Das russische Außenamt verwies darauf, dass nicht Isolierung und Erpressung, sondern die Einladung zur Zusammenarbeit und zum Dialog dazu beitragen könnte, in den Beziehungen mit Weißrussland, dem Iran und Syrien wesentliche Fortschritte zu erreichen.

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