10:31 25 November 2017
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    UN: Über 3000 Opfer bei Unruhen in Syrien

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Mehr als 3000 Menschen sind in Syrien seit Beginn der Demonstrationen gegen die Regierung Mitte März ums Leben gekommen, meldet Reuters am Freitag unter Berufung auf die UN-Menschenrechtskommissarin Navanethem Pillay.

    Mehr als 3000 Menschen sind in Syrien seit Beginn der Demonstrationen gegen die Regierung Mitte März ums Leben gekommen, meldet Reuters am Freitag unter Berufung auf die UN-Menschenrechtskommissarin Navanethem Pillay.

    Ihren Angaben zufolge seien unter den Opfern mindestens 187 Kinder.

    „Allein in den letzten zehn Tagen sind über 100 Menschen getötet worden“, so Pallay.

    Das syrische Menschenrechtskomitee teilte am Freitag mit, dass am Vortag 36 Menschen, darunter 25 syrische Armeeangehörige, getötet worden seien. Zu den brutalsten Zusammenstößen der Regimegegner mit den Regierungskräften kam es in der nordwestlichen Provinz Idlib. Hier gab es die höchste Opferzahl, so das Komitee.

    Seit fast sieben Monaten dauern in Syrien Massenproteste gegen die Regierung an, die Mitte März in der südlichen Stadt Deraa begonnen und dann auf weitere Regionen übergegriffen haben.

    Die Opposition fordert den Rücktritt von Präsident Bashar al-Assad und politische Umgestaltungen. Die USA und die EU haben Assad zum Rücktritt aufgefordert und fordern Sanktionen gegen Syrien.

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