06:53 25 November 2017
SNA Radio
    Politik

    Arabische Liga ruft Führung und Opposition Syriens zu Dialog auf

    Politik
    Zum Kurzlink
    Unruhen in Syrien (3838)
    0 0 01

    Die Außenminister der Arabischen Liga haben am Sonntag die syrische Führung und die Opposition aufgerufen, im Hauptquartier der Organisation in Kairo innerhalb der nächsten 15 Tage einen Dialog aufzunehmen, um dem Blutvergießen im Land ein Ende zu setzen.

    Die Außenminister der Arabischen Liga haben am Sonntag die syrische Führung und die Opposition aufgerufen, im Hauptquartier der Organisation in Kairo innerhalb der nächsten 15 Tage einen Dialog aufzunehmen, um dem Blutvergießen im Land ein Ende zu setzen.

    Das teilte der Premier und Außenminister von Katar Hamad bin Jassim al-Tani nach einer Sitzung des Außenministerrates der Arabischen Liga in Kairo mit, die auf Initiative des Golf-Kooperationsrates (CCG) und unter dem Vorsitz von Katar stattfand.

    Laut dem Generalsekretär der Arabischen Liga Nabil al-Arabi werden zur Teilnahme an dem zwischensyrischen Dialog Vertreter aller Zweige der Opposition sowohl in als auch außerhalb Syriens eingeladen.

    Für die Aufrechterhaltung der Kontakte mit der syrischen Regierung und der Opposition wird eine Sonderministerkommission gebildet, der der katarische Außenminister vorstehen soll. Der Kommission werden auch die Außenminister von Algerien, Oman, Sudan und Ägypten sowie der Generalsekretär der Arabischen Liga angehören. Die Kommission wird Sonderberichte zur Situation in Syrien vorbereiten.

    Die arabischen Länder haben ein weiteres Mal aufgerufen, der Gewalt in Syrien ein Ende zu setzen.

    Die syrische Opposition fordert den Rücktritt von Präsident Bashar al-Assad und politische Umgestaltungen. Die USA und die Europäische Union haben Assad zum Rücktritt aufgerufen und wollen Sanktionen gegen Syrien verhängen.

    Nach UN-Angaben sind bisher mehr als 3000 Menschen bei den Zusammenstößen in Syrien ums Leben gekommen.

    Themen:
    Unruhen in Syrien (3838)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren