04:56 24 November 2017
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    „Chávez hat höchstens zwei Jahre zu leben“ – Ex-Leibarzt

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    Die onkologische Erkrankung, die bei dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez diagnostiziert wurde, lässt keine Hoffnung auf einen Erfolg der Therapie, meint der Chirurg Salvador Navarette, ehemaliger Arzt von Chávez.

    Die onkologische Erkrankung, die bei dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez diagnostiziert wurde, lässt keine Hoffnung auf einen Erfolg der Therapie, meint der Chirurg  Salvador Navarette, ehemaliger Arzt von Chávez.

    „Ich denke, die Prognose hinsichtlich der Gesundheit von Chávez ist nicht sehr gut“, sagte er in einem am Sonntag in der mexikanischen Zeitschrift „Milenio Semanal“ erschienenen Interview. „Er hat weniger als zwei Jahre zu leben.“

    „Nach den Informationen zu urteilen, die ich von seiner Familie habe, hat Chávez eine Geschwulst im Beckenbereich, aus diesem Grund wird eine derart aggressive Chemotherapie angewandt.“

    Am Sonntag begab sich Chávez zu einer weiteren Untersuchung nach Kuba. Der venezolanische Präsident selbst teilte mit, er befinde sich auf dem Wege der Besserung. Vor vier Monaten sei aber sein Gesundheitszustand kritisch gewesen.

    Chávez war im Juni zweimal auf Kuba operiert worden. Danach absolvierte er vier Chemotherapie-Kurse – drei auf Kuba und einen in Caracas.

    Navarette führte den Beschluss, die Präsidentenwahlen in Venezuela auf einen späteren Termin zu verschieben – vom Dezember auf den 7. Oktober 2012 -  auf die Erkrankung des Staatschefs zurück.