02:44 23 November 2017
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    Russische Minenräumer bleiben fünf weitere Jahre in Serbien

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    Russland will laut dem russischen Zivilschutzminister Sergej Schoigu das Abkommen über den Einsatz seiner Minenräumer in Serbien um fünf weitere Jahre verlängern.

    Russland will laut dem russischen Zivilschutzminister Sergej Schoigu das Abkommen über den Einsatz seiner Minenräumer in Serbien um fünf weitere Jahre verlängern.

    Schoigu verwies darauf, dass die Minenräumer-Abteilungen des russischen Zivilschutzes bereits das vierte Jahr in Serbien tätig seien. Dieses Projekt, das Russland mit 16 Millionen US-Dollar finanzierte, geht 2012 zu Ende.

    „Wir hoffen, diese Arbeit um mindestens fünf Jahre zu verlängern“, sagte Schoigu.

    Diese Frist sei nötig, um Serbien von der Kriegsmunition aus der Zeit ab dem Ersten Weltkrieg bis hin zu den Nato-Bombenangriffen 1999 zu räumen.

    Das russische Zivilschutzministerium führt in Serbien eine humanitäre Hilfsaktion zur Minenräumung durch, die die Entschärfung von Explosivkörpern in der serbischen Stadt Paracin beinhaltet, wo die Gaspipeline South Stream verlegt werden soll.

    Im Rahmen der ersten Etappe der humanitären Hilfsaktion zum Entminen von Objekten in Serbien hatten russische Minenräumer 2008 den Flughafen im Raum der serbischen Stadt Nis vollständig entmint und insgesamt über 450 Einheiten Munition entschärft, die noch von den Nato-Bombardements von vor neun Jahren stammten. Allein in diesem Jahre entschärften russische Minenräumer rund 400 Explosivkörper im Raum der serbischen Stadt Paracin.

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