19:31 22 November 2017
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    Mutmaßliche Verschwörung gegen saudischen Botschafter: Iran will nicht ermitteln

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    Teheran hat laut Präsident Mahmud Ahmadinedschad nicht vor, die mutmaßliche Verschwörung der iranischen Sicherheitsdienste aufzuklären, die nach Behauptung der US-Regierung ein Attentat gegen den saudischen Botschafter in Washington geplant hatten, meldet AFP am Dienstag.

    Teheran hat laut Präsident Mahmud Ahmadinedschad nicht vor, die mutmaßliche Verschwörung der iranischen Sicherheitsdienste aufzuklären, die nach Behauptung der US-Regierung ein Attentat gegen den saudischen Botschafter in Washington geplant hatten, meldet AFP am Dienstag.

    „Weshalb sollen wir ermitteln? Die USA erheben ständig irgendwelche neuen Anschuldigungen gegen den Iran. Das ist eine falsche Einstellung“, sagte der iranische Präsident am Montag dem arabischen TV-Sender Al Dschasira.

    Die gegen den Iran vorgebrachten Verschwörungsvorwürfe sind, so Ahmadinedschad, dazu berufen, die Aufmerksamkeit von den Massenprotesten gegen die Wirtschaftspolitik des Weißen Hauses abzulenken, die seit einem Monat in den USA anhalten.

    Die Aufdeckung des vermutlichen Mordkomplotts hatte letzte Woche US-Generalstaatsanwalt Eric Holder bekannt gegeben, der „einzelnen Gruppen in der iranischen Regierung“ Verschwörung vorwarf.

    Zuvor war unter Berufung auf den iranischen Außenminister Ali Akbar Salehi mitgeteilt worden, der Iran habe die USA aufgefordert, Informationen zu der mutmaßlichen Verschwörung vorzulegen. Laut Salehi sei der Iran bereit, „diese Angelegenheit unvoreingenommen zu prüfen, auch wenn sie künstlich geschaffen wurde“.

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