14:10 23 November 2017
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    Rat der GUS-Regierungschefs stimmt Vertrag über Freihandelszone ab (Zusammenfassung)

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    Der Rat der Regierungschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) hat einen Vertrag über die Freihandelszone abgestimmt.

    Der Rat der Regierungschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) hat einen Vertrag über die Freihandelszone abgestimmt.

    Wie Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin am Dienstag in St. Petersburg mitteilte, wird das Dokument noch am gleichen Tag unterzeichnet. Der Entscheidung seien langwierige, aber konstruktive Verhandlungen vorausgegangen. Es handele sich um die Schaffung eines neuen Fundaments der handelspolitischen und ökonomischen Beziehungen im Rahmen der Gemeinschaft. "Dieses fundamentale Dokument wird den langfristigen Beziehungen zugrunde liegen", sagte Putin.

    GUS-Mitgliedsländer hatten bereits 1994 einen Vertrag über die Freihandelszone unterzeichnet. Aber das Dokument wurde von mehreren Ländern, darunter von Russland, nicht ratifiziert und trat nie in Kraft. An dem neuen Dokument wurde Putin zufolge im Laufe von zehn Jahren gearbeitet. "Heute kann man sich nur vorstellen, in welchem Tempo unser Warenumsatz gewachsen wäre, hätten wir die Freihandelszone bereits gehabt", sagte der russische Premier.

    Zur GUS gehören elf der 15 ehemaligen Republiken der Sowjetunion: Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, die Ukraine, Usbekistan und Weißrussland. Die drei Baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen sind Mitglieder der Europäischen Union (EU). Georgien trat nach dem Südossetien-Krieg im August 2008 aus der GUS aus.

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