02:58 22 November 2017
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    GUS-Regierungschefs unterzeichnen Vertrag über Freihandelszone (Zusammenfassung)

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    Die Regierungschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) haben am Dienstag einen Vertrag über die Bildung einer Freihandelszone unterzeichnet.

    Die Regierungschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) haben am Dienstag einen Vertrag über die Bildung einer Freihandelszone unterzeichnet.

    Das wurde am Dienstagabend in St. Petersburg mitgeteilt. Aserbaidschan, Usbekistan und Turkmenistan werden bis Jahresende die Möglichkeit ihres Einstiegs in den Vertrag prüfen und ihn dann möglicherweise ebenfalls unterschreiben.

    Zuvor hatte Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin den Vertrag als ein "neues Fundament der handelspolitischen und ökonomischen Beziehungen im Rahmen der Gemeinschaft" bezeichnet. "Dieses fundamentale Dokument wird den langfristigen Beziehungen zugrunde liegen", sagte er.

    GUS-Mitgliedsländer hatten bereits 1994 einen Vertrag über eine Freihandelszone unterzeichnet. Aber das Dokument wurde von mehreren Ländern, darunter von Russland, nicht ratifiziert und trat nie in Kraft. An dem neuen Dokument wurde Putin zufolge zehn Jahre lang gearbeitet. "Heute kann man sich nur vorstellen, in welchem Tempo unser Warenumsatz gewachsen wäre, hätten wir die Freihandelszone bereits gehabt", sagte der russische Premier.

    Die GUS-Regierungschefs unterzeichneten insgesamt 28 Dokumente. Zu dem Paket gehören unter anderem ein Abkommen über die Grundprinzipien der Politik im Bereich der Valutaregulierung und der Valutakontrolle in den Ländern der Gemeinschaft sowie ein Beschluss über das Konzept der strategischen Entwicklung des Eisenbahntransports in Ländern der Gemeinschaft bis 2020.
     
    Zur GUS gehören elf der 15 ehemaligen Republiken der Sowjetunion: Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, die Ukraine, Usbekistan und Weißrussland. Die drei Baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen sind Mitglieder der Europäischen Union (EU). Georgien trat nach dem Südossetien-Krieg im August 2008 aus der GUS aus.

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