17:49 23 November 2017
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    US-Republikaner wollen Finanzierung von Uno einstellen

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    Der ultra-konservative texanische Gouverneur und Präsidentenkandidat Rick Perry will die US-Finanzierung der Vereinten Nationen sowie die Finanzhilfe an andere Länder beenden.

    Der ultra-konservative texanische Gouverneur und Präsidentenkandidat Rick Perry will die US-Finanzierung der Vereinten Nationen sowie die Finanzhilfe an andere Länder beenden.

    „Warum finanzieren wir diese Organisation?“, fragte Perry bei einer TV-Debatte in Las-Vegas am Dienstagabend. Als Beweis für seine Idee führte er den vor kurzem von Palästina eingereichten UN-Mitgliedschaftsantrag an. Die Palästinenser seien nach New York gekommen, um einen Konflikt zu schaffen.

    Ein weiterer republikanischer Präsidentschaftskandidat, der Kongressabgeordnete Ron Paul, unterstützt Perry. „Es wäre am leichtesten, die ganze Hilfe an andere Länder abzuschaffen“, sagte er. Ihm zufolge werden die Gelder derzeit den Armen in den USA weggenommen und dann an die Reichen in armen Ländern übergeben, die diese Gelder „zum Kriegsinstrument machen“. Auch die Hilfe an Israel solle abgeschafft werden, da diese Hilfe das Land in die Abhängigkeit  führe und negative Auswirkungen auf die Wirtschaft habe.

    Die Republikanerin Michele Bachmann, die einzige Frau, die am Präsidentschaftsrennen teilnimmt, will dagegen die Hilfe an Israel beibehalten. „Israel ist unser nächster Partner“, sagte sie.

    Derzeit wird die Uno von den Mitgliedsländern freiwillig finanziert, doch der US-Beitrag ist wohl mit Abstand der größte. Die Republikaner kritisieren die Weltorganisation regelmäßig. Der Administration von Barack Obama zufolge arbeiten die USA in diesem Format produktiv und wollen nicht darauf verzichten.

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