14:07 23 November 2017
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    Duma-Wahl: Keine Verfassungsmehrheit für Kreml-Partei - Umfrage

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    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)
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    Laut einer WZIOM-Umfrage werden alle in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) ansässigen Parteien nach der Dezemberwahl weiterhin im Parlament präsent sein. Die Partei Geeintes Russland kann allerdings die verfassungsmäßige Zwei-Drittel-Mehrheit verlieren.

    Laut einer WZIOM-Umfrage werden alle in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) ansässigen Parteien nach der Dezemberwahl weiterhin im Parlament präsent sein. Die Partei Geeintes Russland kann allerdings die verfassungsmäßige Zwei-Drittel-Mehrheit verlieren. 

    Das teilte WZIOM-Direktor Valeri Fjodorow am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit.

    Im russischen Parlament sind gegenwärtig vier Parteien vertreten: Geeintes Russland mit der verfassungsmäßigen Mehrheit, die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF), die Liberaldemokratische Partei Russlands (LDPR) und die linksgerichtete Partei Gerechtes Russland.

    Die Kreml-Partei kam bei der Umfrage auf 53,8 Prozent der Stimmen, die KPRF auf 17,1 Prozent, die LDPR auf 11,3 Prozent und Gerechtes Russland auf 7,9 Prozent.

    Für die sonstigen Parteien wollen jeweils zwei bis drei Prozent der Wähler stimmen. Die Wahlbeteiligung soll bei der Dumawahl am 4. Dezember 56 Prozent erreichen.

    Nach der Umverteilung der Stimmen der Parteien, die bei der Parlamentswahl die 7-Prozent-Hürde nicht überwunden haben, werden laut Fjodorow die Sitze in der Staatsduma wie folgt verteilt: Geeintes Russland – 269 (im heutigen Unterhaus 315 Stimmen), KPRF – 85 (57), LDPR – 56 (40), Gerechtes Russland – 40 (38).

    Das Institut hatte am 1. und 2. Oktober 1600 Menschen aus 46 Regionen Russlands befragt.

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