05:08 21 November 2017
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    Offensive gegen Kurden-Kämpfer im Nordirak: PKK droht Türkei

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    Nach dem Beginn der türkischen Offensive gegen die Kurden-Kämpfer im Nordirak hat die terroristische Arbeitspartei von Kurdistan (PKK) Ankara mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht.

    Nach dem Beginn der türkischen Offensive gegen die Kurden-Kämpfer im Nordirak hat die terroristische Arbeitspartei von Kurdistan (PKK) Ankara mit schweren Vergeltungsschlägen gedroht.

    „Die türkische Armee wird einen noch stärkeren Schlag erleiden, sollte sie sich für eine Operation außerhalb der türkischen Grenzen entscheiden“, sagte PKK-Sprecher Ahmed Denis am Mittwoch nach Angaben der Agentur AFP.

    Bereits wenige Stunden davor hatten türkische Truppen die Grenze zum Nordirak überquert. Zudem bombardierten türkische Kampfjets Ziele im irakischen Kurdengebiet. Der Einsatz gilt als Reaktion auf die schwere Attacke der kurdischen Terrororganisation PKK, bei der am Dienstagabend 26 türkische Soldaten getötet und 22 weitere verletzt worden waren.

    Der seit rund 25 Jahren andauernde bewaffnete Unabhängigkeitskampf der Kurden in der Türkei hat bereits mehr als 40.000 Menschenleben gekostet. Die Regierung in Ankara lehnt Verhandlungen mit den Separatisten ab und will der PKK, die von Uno und EU als Terrororganisation eingestuft wurde, mit Waffengewalt das Handwerk legen. Zuletzt hatte die türkische Armee 2008 eine Bodenoperation im nördlichen Irak durchgeführt, wo sich die wichtigsten PKK-Lager befinden.

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