04:38 23 November 2017
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    Prag lehnt US-Radar aus Sicherheitsgründen ab - Experte

    Rogosin: Raketenabwehr-Gespräche mit USA „völlig in Sackgasse“ - MEHR

    © RIA Novosti. Mikhail Fomichew
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    US-Raketenabwehr rund um Russland (623)
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    Nach der abermaligen Weigerung der USA, auf Moskaus Forderung einzugehen, hat der russische Nato-Botschafter Dmitri Rogosin konstatiert, dass die russisch-amerikanischen Raketenabwehr-Gespräche festgefahren seien.

    Nach der abermaligen Weigerung der USA, auf Moskaus Forderung einzugehen, hat der russische Nato-Botschafter Dmitri Rogosin konstatiert, dass die russisch-amerikanischen Raketenabwehr-Gespräche festgefahren seien.

    „Die Verhandlungen mit den USA über die Raketenabwehr stecken völlig in einer Sackgasse“, sagte Rogosin am Mittwoch. „Die Amerikaner bleiben stur und schlagen Dinge vor, die kaum in die Praxis umsetzbar sind“, sagte Rogosin. Russland wolle sich auf keinen Fall in seiner Position einbetonieren und gehe „klug und kompromissbereit“ vor. „Wir schlagen verschiedene Lösungen vor.“

    Russland werde keine Zugeständnisse auf Kosten seiner eigenen Sicherheit machen, betonte Rogosin. Dennoch wolle Moskau weiter verhandeln. „Wir führen die Verhandlungen fort. Noch ist Zeit, wenn auch zu wenig", sagte der Diplomat. „Wir werden die Gegenmaßnahmen mit den Verhandlungen kombinieren.“

    Am Dienstag hatte US-Vizeaußenministerin Ellen Tauscher erklärt, Washington sei bereit, schriftlich zu bestätigten, dass der entstehende Raketenschild in Europa nicht gegen Russland gerichtet sei. Moskaus Verlangen nach rechtsverbindlichen Garantien lehnte sie ab.

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