22:20 20 November 2017
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    Tür für Verhandlungen mit Taliban-Bewegung offen - US-Außenministerin

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    Die Tür für Vertreter der radikalen Taliban-Bewegung, die Friedensverhandlungen führen wollen, steht laut US-Außenministerin Hillary Clinton offen. Wenn sie aber auf solche Verhandlungen nicht eingehen, so „werden sie auf schonungslose Angriffe stoßen“.

    Die Tür für Vertreter der radikalen Taliban-Bewegung, die Friedensverhandlungen führen wollen, steht laut US-Außenministerin Hillary Clinton offen. Wenn sie aber auf solche Verhandlungen nicht eingehen, so „werden sie auf schonungslose Angriffe stoßen“.

    Clinton, die zu einem unangekündigten Besuch in Afghanistan eingetroffen ist, äußerte sich am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Kabul zu dem Thema.

    Die US-Chefdiplomatin traf am Mittwochabend in der afghanischen Hauptstadt ein und führte am Donnerstag Verhandlungen mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai.

    Clinton zufolge müssen die Friedensverhandlungen Bestandteil des politischen Prozesses werden, der die in den vergangenen Jahren erzielten Errungenschaften Afghanistans schützen sowie Unterstützung von Seiten der Nachbarländer Afghanistans erhalten würde.

    „Die Zusammenarbeit, insbesondere mit Pakistan, ist für die Zukunft Afghanistans kritisch wichtig“, führte Clinton aus. Dabei rief sie die pakistanische Führung auf, Anstrengungen zu unternehmen, damit das Territorium dieses Landes, insbesondere die Gebiete entlang der Grenze zu Afghanistan, keine Zuflucht mehr für Gruppierungen von Extremisten bildet.

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