04:29 23 November 2017
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    Raketenschild: Medwedew will Worte und Taten sehen

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    US-Raketenabwehr rund um Russland (623)
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    Das letzte Wort zur Stationierung des Raketenabwehrsystems in Europa ist laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew noch nicht gefallen.

    Das letzte Wort zur Stationierung des Raketenabwehrsystems in Europa ist laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew noch nicht gefallen.

    „Wir müssen den Meinungsaustausch fortsetzen und dabei begreifen, dass ihm Entscheidungen folgen müssen“, sagte Medwedew am Donnerstag bei einer Pressekonferenz nach Verhandlungen mit dem niederländischen Premier Marc Rutte.

    Am Vortag hatte der russische Nato-Botschafter Dmitri Rogosin mitgeteilt, dass die russisch-amerikanischen Verhandlungen über das US-Raketenabwehrsystem in Europa in einer Sackgasse stecken. Moskau wolle keine Zugeständnisse auf Kosten der eigenen Sicherheit machen.

    Die US-Vizeaußenministerin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit, Helen Tosher, erklärte ihrerseits, die USA seien bereit, die Tatsache, dass die europäische Raketenabwehr nicht gegen Russland gerichtet sei, schriftlich zu fixieren. Die juristisch verbindlichen Garantien, die Russland fordert, könne Washington aber nicht geben.

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