02:01 21 November 2017
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    Iran begrüßt Tod von Gaddafi und fordert Ende des Nato-Einsatzes

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    Libyen: Rebellen erklären Gaddafi für tot (91)
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    Die iranischen Behörden haben den Tod des libyschen Ex-Machthabers Muammar al-Gaddafi begrüßt, aber dabei das militärische Eingreifen der Nato in Libyen ein weiteres Mal verurteil, meldet am Freitag die Agentur Irna unter Hinweis auf den iranischen Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast.

    Die iranischen Behörden haben den Tod des libyschen Ex-Machthabers Muammar al-Gaddafi begrüßt, aber dabei das militärische Eingreifen der Nato in Libyen ein weiteres Mal verurteil, meldet am Freitag die Agentur Irna unter Hinweis  auf den iranischen Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast.

    „In der ganzen Geschichte hatten Despoten und Unterdrücker lediglich Zerstörung und Tod zu erwarten, denn sie setzen sich über die Rechte ihrer Völker hinweg“, sagte der Diplomat.

    Dabei hob er hervor, dass der ausländischen Intervention in Libyen ein Ende gesetzt werden muss.

    „Das libysche Volk muss nach dem schnellstmöglichen Abzug der ausländischen Truppen aus Libyen selbständig sein eigenes Schicksal ohne ausländische Intervention bestimmen können“, so Mehmanparast.

    Gaddafi, der seit 42 Jahren in Libyen regiert hatte, kam im Raum der Stadt Sirte - seinem Geburtsort - um, nachdem er von den Truppen des Übergangsrates gefangen genommen worden war. Das Auto, in dem Gaddafi in ein Krankenhaus transportiert wurde, geriet ins Kreuzfeuer der Revolutionäre und seiner eigenen Kräfte, hieß es. Im Ergebnis habe Gaddafi einen Kopfschuss erlitten.

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