06:35 22 November 2017
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    Truppen von libyschem Übergangsrat suchen nach Gaddafis Sohn Saif al-Islam

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    Libyen: Rebellen erklären Gaddafi für tot (91)
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    Saif al-Islam, Sohn von Muammar al-Gaddafi, ist nach der Einnahme der Stadt Sirt durch die Truppen des Nationalen Übergangsrates (NTC) Libyens die Flucht in die Wüste gelungen und befindet sich derzeit auf dem Weg zur Grenze zu Niger, meldet Reuters am Freitag unter Hinweis auf Abdul Majid Mlegta, Vertreter der militärischen NTC-Führung.

    Saif al-Islam, Sohn von Muammar al-Gaddafi, ist nach der Einnahme der Stadt Sirt durch die Truppen des Nationalen Übergangsrates (NTC) Libyens die Flucht in die Wüste gelungen und befindet sich derzeit auf dem Weg zur Grenze zu Niger, meldet Reuters am Freitag unter Hinweis auf Abdul Majid Mlegta, Vertreter der militärischen NTC-Führung.

    Zuvor hatte der katarische Satelliten-TV-Sender Al-Dschasira mitgeteilt, dass die NTC-Kräfte eine Autokolonne,  in der sich al-Islam befand, umzingelt und ihn festgenommen hätten.

    Laut Mlegta gelang es Gaddafis Sohn, der Verfolgung zu entgehen. Im Moment bewege sich sein Konvoi aus drei gepanzerten Fahrzeugen durch die Wüste zur Grenze an Niger.

    „Wir suchen nach ihm. Unsere Truppen in der Region wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt“, fügte er hinzu.

    Anfang September war eine Reihe von Gaddafi-Anhängern, darunter auch einige Menschen, die hohe Staatsposten in Libyen bekleidet haben, in Niger eingetroffen. Die Behörden des Landes gewährten ihnen, darunter dem Sohn Gaddafis Saadi, aus humanitären Erwägungen Asyl.  Niger lehnt es ab, Saadi an die neuen libyschen Behörden auszuliefern, und begründet dies damit, dass er das Recht auf einen unparteilichen gerichtlichen Schutz und auf eine gerechte Behandlung habe.

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