17:47 23 November 2017
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    Lawrow: Gemeinsamer Raketenschild ohne Sicherheitsgarantien hat keine Chancen

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    Moskau sieht laut Außenminister Sergej Lawrow keine Aussichten auf eine Zusammenarbeit mit der Nato im Bereich der Raketenabwehr, solange keine festen Garantien vorliegen, dass der entstehende Raketenschild nicht gegen Russland gerichtet ist.

    Moskau sieht laut Außenminister Sergej Lawrow keine Aussichten auf eine Zusammenarbeit mit der Nato im Bereich der Raketenabwehr, solange keine festen Garantien vorliegen, dass der entstehende Raketenschild nicht gegen Russland gerichtet ist.

    „Wir verhandeln weiter (…) Aber ich sehe keine Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit, solange rechtsverbindlich nicht festgehalten ist, dass dies sich nicht gegen uns richtet“, sagte Lawrow am Freitag in einer russischen Radiosendung.

    Russland und die Nato hatten sich im November bei ihrem Gipfel in Lissabon darauf geeinigt, gemeinsam ein Raketenabwehrsystem für Europa aufzubauen. Doch die Verhandlungen über die Details kommen nur schleppend voran. Moskau besteht dabei auf einem einheitlichen Raketenschirm, die Nato auf zwei unabhängigen Abwehrsystemen. Auch lehnt da Bündnis die Forderung Russlands ab, zu garantieren, dass der Raketenschirm nicht gegen das russische Atompotenzial gerichtet ist.

    Am Dienstag konstatierte der russischen Nato-Botschafter Dmitri Rogosin, dass die Raketenabwehr-Gespräche in einer Sackgasse steckten.

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