14:59 21 November 2017
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    Deutschland: Arbeitsplatz von mutmaßlichem russischem Agenten durchsucht

    Russische Botschaft in Berlin weiß nichts von Verhaftung mutmaßlicher Spione

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    Politik
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    Die russische Botschaft in Berlin will Medienberichte über die Verhaftung mutmaßlicher Spione in Deutschland nicht kommentieren und wartet auf offizielle Informationen von den deutschen Behörden.

    Die russische Botschaft in Berlin will Medienberichte über die Verhaftung mutmaßlicher Spione in Deutschland nicht kommentieren und wartet auf offizielle Informationen von den deutschen Behörden.

    „Wir kommentieren keine Internetspekulationen“, sagte Georgi Starikowitsch von der russischen Botschaft in Berlin. Nach seien Worten hat die Botschaft bislang von den zuständigen deutschen Behörden keine offiziellen Mitteilungen erhalten.

    Zuvor hatten Medien berichtet, dass die deutschen Sicherheitsbehörden zwei mutmaßliche russische Spione festgenommen haben. Nach Informationen des Spiegel handelt es sich dabei um ein Agentenpaar, das seit mehr als 20 Jahren in Deutschland operiert hat.

    Die Eheleute wurden in Marburg und Balingen gefasst. Sie stehen im Verdacht, für den russischen Auslandsgeheimdienst SWR gearbeitet zu haben. Nach Angaben der Deutschen Welle wurde Frau sei in dem Augenblick ertappt, als sie gerade vor einem Funkempfänger verschlüsselten Agentenfunk hörte.

    Die mutmaßlichen Spione waren den Behörden aufgefallen, nachdem die US-Bundespolizei FBI im vergangenen Jahr einen Agentenring des SWR in den USA aufgedeckt hatte. Das Paar pflegte laut Focus Online Kontakt zu der in den USA aufgeflogenen „Agentin 90-60-90“ Anna Chapman. Es sei der erste derartige Fall von „Illegalen“ seit der deutschen Wiedervereinigung.

    Russlands Auslandsgeheimdienst SWR und das Außenministerium halten sich mit Kommentaren vorerst zurück.

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