19:31 22 November 2017
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    PLO: Schlechte Chancen für Nahost-Quartett

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    Die palästinensische Führung sieht laut Yasser Abed Rabbu, dem Sekretär des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), kaum Chancen für eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses mit Israel.

    Die palästinensische Führung sieht laut Yasser Abed Rabbu, dem Sekretär des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), kaum Chancen für eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses mit Israel.

    Hauptgrund dafür ist die Fortsetzung des israelischen Siedlungsbaus auf den besetzten palästinensischen Territorien.

    „Ich glaube nicht, dass  es noch eine Möglichkeit für den Neustart des politischen Prozesses mit Israel gibt. Die Chancen dafür sind minimal geworden, weil der israelische Partner fehlt, der den wesentlichen Friedensprozess wieder aufnehmen möchte“, sagte der PLO-Sekretär im Interview mit dem Radiosender „Stimme Palästinas“.

    Das Quartett der internationalen Vermittler bei der Nahost-Regelung (USA, Russland, Uno und EU) plant am 26. Oktober in Jerusalem gesonderte Treffen mit der israelischen und der palästinensischen Seite im Versuch, sie an den Verhandlungstisch zurückzubringen.  Im September 2010 waren die Direktgespräche wegen der israelischen Siedlungstätigkeit im Westjordanland und in den östlichen Stadtbezirken von Jerusalem abgebrochen worden.

    Die Palästinenser streben die Bildung ihres eigenen Staates in den Grenzen von 1967 - im Westjordanland und Gaza-Streifen - mit der Hauptstadt in Ostjerusalem an. Israel lehnt die Rückkehr zu den Grenzen von 1967 ab und weigert sich, mit den Palästinensern Jerusalem, das es zu seiner ewigen und unteilbaren Hauptstadt erklärt hat, aufzuteilen.

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