02:00 21 November 2017
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    Obduktion bestätigt: Gaddafi wurde erschossen

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    Der libysche Arzt, der die Obduktion der Leiche des am Donnerstag getöteten libyschen Ex-Machthabers vornahm, hat bestätigt, dass Muammar al-Gaddafi an einer Schusswunde gestorben ist.

    Der libysche Arzt, der die Obduktion der Leiche des am Donnerstag getöteten libyschen Ex-Machthabers vornahm, hat bestätigt, dass  Muammar al-Gaddafi an einer Schusswunde gestorben ist.

    „Gaddafi starb an einer Schussverletzung“, heißt es in einem ärztlichen Gutachten, das Reuters zitiert.

    Die Obduktion der Leiche des libyschen Revolutionsführers erfolgte in der Nacht auf Sonntag in einem Leichenhaus in der Stadt Misrata.

    „Er starb an einer Kugelverletzung. Das ist offensichtlich“, sagte der Arzt. Er erläuterte aber nicht, ob eben jener Kopfschuss letal war, der auf den in den Medien gezeigten Bildern deutlich zu sehen ist.

    „Es gibt noch einige Fragen. Wir müssen das Gutachten an die Generalstaatsanwaltschaft übergeben. Alles wird publik gemacht. Nichts wird vorenthalten“, hieß es.

    Gaddafi, der 42 Jahre lang das Land regiert hatte, wurde am 20. Oktober in der Umgebung seiner Geburtsstadt Sirt von Anhängern des Nationalen Übergangsrates (NTC) Libyens getötet, die ihn gefangen genommen hatten.

    Der NTC und eine Reihe von westlichen Staaten machen Gaddafi für Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzung während seiner Regierungszeit verantwortlich.

    Nach Angaben von Vertretern der libyschen Behörden wird die Leiche Gaddafis in einem Kühlhaus zur Fleischlagerung auf einem Markt in Misrata zur Schau gestellt.

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