17:51 23 November 2017
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    Erste freie Wahlen in Tunesien: Islamisten klar vorne

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    Ausnahmezustand in Tunesien verhängt (53)
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    Bei den ersten freien Wahlen in Tunesien liegt die islamistische Partei an-Nahda, die unter dem gestürzten Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali verboten war, deutlich in Führung, wie tunesische Medien unter Verweis auf Hochrechnungen der regionalen Wahlkommissionen berichten.

    Bei den ersten freien Wahlen in Tunesien liegt die islamistische Partei an-Nahda, die unter dem gestürzten Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali verboten war, deutlich in Führung, wie tunesische Medien unter Verweis auf Hochrechnungen der regionalen Wahlkommissionen berichten.

    Dennoch bekommen die Islamisten den vorläufigen Ergebnissen zufolge keine Mehrheit in der Verfassungsgebenden Versammlung und werden eine Koalition mit säkularen Parteien schließen müssen, hieß es. Das offizielle Wahlergebnis soll am Dienstag veröffentlicht werden.

    Rund neun Monate nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Zine el-Abidine Ben Ali waren rund sieben Millionen Wahlberechtigte in Tunesien am Sonntag aufgerufen, eine verfassungsgebende Versammlung zu wählen. Diese soll einen neuen Übergangspräsidenten bestimmen und ein Grundgesetz ausarbeiten.

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