16:07 23 November 2017
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    Castro will Anfang 2011 vor Nato-Invasion in Libyen gewarnt haben

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Der Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, hat in einem Beitrag, der am Montag auf der Webseite Cubadebatte erschienen ist, erklärt, bereits vor acht Monaten vor den „Besatzungsplänen“ der Nato in Libyen gewarnt zu haben.

    Der Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, hat in einem Beitrag, der am Montag auf der Webseite Cubadebatte erschienen ist, erklärt, bereits vor acht Monaten vor den „Besatzungsplänen“ der Nato in Libyen gewarnt zu haben.

    „Vor etwas mehr als acht Monaten erklärte ich überzeugt, dass die Nato plant, Libyen zu okkupieren. Damals schnitt ich dieses Thema in meinen ‚Reflexionen’ erstmals an…“, schreibt Fidel Castro in seinem Beitrag.

    Fidels Worten nach war es für ihn schon im Februar 2011 „ganz offensichtlich, dass die US-Regierung keinesfalls um den Frieden in Libyen besorgt ist und ohne zu zögern der Nato befehlen wird, dieses reiche Land zu besetzen“.

    Seiner Meinung nach ist „Erdöl zum größten Reichtum in den Händen großer transnationaler US-Konzerne geworden“. Dieser Energieträger sei zu einem Instrument geworden, das deren politische Macht in der Welt gefestigt habe.

    In Libyen hatten Mitte Februar Massendemonstrationen gegen Muammar al-Gaddafi begonnen, die in eine bewaffnete Konfrontation mit den Regierungskräften ausarteten.

    Auf Beschluss des UN-Sicherheitsrates wurde am 17. März ein Flugverbot für die libysche Armee eingeführt. Am 19. März hatte eine multinationale Koalition (USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada, Spanien, Belgien, Dänemark und Norwegen) in Libyen eine Militäroperation eingeleitet, deren Leitung die Nato am 31. März völlig übernahm.

    Das Ziel der Operation „Geeinter Beschützer“ war es, das vom UN-Sicherheitsrat verhängte Flugverbot für die Gaddafi-Armee und das Verbot für Waffenlieferungen nach Libyen sicherzustellen sowie „die Zivilbevölkerung zu schützen“.

    Später beschloss der Nato-Rat, die Operation „Geeinter Beschützer“ in Libyen am 31. Oktober zu beenden, jedoch die Sicherheitslage weiter zu kontrollieren. Laut Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wird die Nato im Fall einer Bedrohung für die Bevölkerung entsprechend reagieren.

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