14:57 21 November 2017
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    Islamisten versprechen Tunesiern und Investoren Wohlstand und Stabilität

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    Ausnahmezustand in Tunesien verhängt (53)
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    Der Sieger der ersten freien Wahl in Tunesien - die islamistische An-Nahda-Partei - hat den Tunesiern ein würdiges Leben und den ausländischen Investoren Stabilität versprochen.

    Der Sieger der ersten freien Wahl in Tunesien - die islamistische An-Nahda-Partei - hat den Tunesiern ein würdiges Leben und den ausländischen Investoren Stabilität versprochen.

    „Die Prioritäten für Tunesien sind offensichtlich: Das sind Stabilität, menschenwürdige Lebensbedingungen und der Aufbau demokratischer Institute“, sagte der Chef des Exekutivkomitees von An-Nahda, Abdelhamid Jelasi, in einer Pressekonferenz in Tunis.

    Die Stabilität in Tunesien soll wiederhergestellt und günstige Bedingungen für ausländische Investitionen geschaffen werden, versicherte Jelasi.

    Am Sonntag hatten die ersten freien Wahlen in die Verfassungsgebende Versammlung in Tunesien stattgefunden, die Wahlbeteiligung betrug mehr als 70 Prozent. Laut vorläufigen Wahlergebnissen sammelte die unter dem gestürzten Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali verbotene islamistische An-Nahda-Partei die meisten Wählerstimmen auf sich.

    Die Verfassungsgebende Versammlung soll die künftige Staatsform in Tunesien festlegen, eine neue Verfassung ausarbeiten und das Verfahren zur Bildung der Legislative und der Exekutive bestimmen. Die Abgeordneten wählen auch einen neuen Staatschef und bilden eine Übergangsregierung.

    Später sollen Präsidenten- und Parlamentswahlen im Lande organisiert werden. Der Übergangsprozess in Tunesien wird Schätzungen zufolge mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen.

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