02:00 21 November 2017
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    Neue Kalaschnikow soll 2012 in Testphase gehen

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    Die russische Armee beginnt im kommenden Jahr mit der Erprobung einer Weiterentwicklung der berühmten Kalaschnikow-Maschinenpistole. Dies teilte Igor Korotschenko, Präsidiumsmitglied des Gesellschaftlichen Beirats des Verteidigungsministeriums, am Mittwoch mit.

    Die russische Armee beginnt im kommenden Jahr mit der Erprobung einer Weiterentwicklung der berühmten Kalaschnikow-Maschinenpistole. Dies teilte Igor Korotschenko, Präsidiumsmitglied des Gesellschaftlichen Beirats des Verteidigungsministeriums, am Mittwoch mit.

    Korotschenko zufolge rechnet der Hersteller Ischmasch mit einem positiven Gutachten und einer baldigen Wiederaufnahme der Lieferungen an die Streitkräfte. Von den Vorgängermodellen unterscheide sich die neue Waffe durch höhere Trefferdichte und bessere Ergonomie.

    Im September hatte das russische Militär angekündigt, keine weiteren Kalaschnikows anzuschaffen, solange der Hersteller keine neuen Modelle anbiete. Laut Generalstabschef Nikolai Makarow sind die Kalaschnikow-Vorräte schon jetzt zehnmal so groß wie der Armeebedarf. Darüber hinaus entspreche die noch aus den 1970er stammende Waffe nicht mehr den Anforderungen der Armee. 

    Nach Angaben der Tageszeitung „Izvestia“ erwartet die russische Armee vom Kalaschnikow-Hersteller Ischmasch „eine neue, nicht weniger zuverlässige, Maschinenpistole, die mit größerer Schussweite und Trefferdichte aufwarten kann“. Der Hersteller Ischmasch hat nach eigenen Angaben zwei Weiterentwicklungen in petto: Die Kalaschnikow-200 und die „Abakan“ sollen demnächst vorgestellt werden.

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