22:22 20 November 2017
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    Lukaschenko plädiert für Ausschluss Usbekistans aus OVKS

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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Staatschefs der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) aufgerufen, eine Entscheidung hinsichtlich der weiteren Teilnahme von Usbekistan an dieser Organisation zu treffen.

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Staatschefs der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) aufgerufen, eine Entscheidung hinsichtlich der weiteren Teilnahme von Usbekistan an dieser Organisation zu treffen.

    „Ich habe kürzlich meine Überlegungen an den russischen Präsidenten gerichtet. Wir müssen uns hinsichtlich Usbekistans entscheiden. Denn das Doppelspiel, das Usbekistan führt, lässt es nicht zu, dass es OVKS-Mitglied bleibt“, sagte Lukaschenko am Mittwoch bei einem Treffen mit OVKS-Vertretern in Minsk.  

    Lukaschenko war der erste unter den Chefs der OVKS-Länder, der die Teilnehmer offiziell auf die Haltung der usbekischen Führung zur Umsetzung bestimmter Projekte der Organisation aufmerksam machte. Es geht unter anderem um die Teilnahme von Usbekistan an den Schnellen Eingreiftruppen der Organisation in der zentralasiatischen Region und an den Kollektiven Friedenstruppen der OVKS.

    Laut dem weißrussischen Präsidenten habe Usbekistan kein einziges Dokument im Rahmen der OVKS ratifiziert.

    Der OVKS gehören Russland, Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan an.

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