11:56 24 November 2017
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    Massentests am Weißen Meer – Kann sich Marine auf neue U-Boote freuen? – "Rossijskaja Gaseta"

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    Das neue Atom-U-Boot „Alexander Newski“ ist kürzlich am Weißen Meer getestet worden.

    Das neue Atom-U-Boot „Alexander Newski“ ist kürzlich am Weißen Meer getestet worden.

    Das ist bereits die zweite neue Submarine nach der „Sewerodwinsk“, die in letzter Zeit überholt wurde, schreibt die Zeitung "Rossijskaja Gaseta" am Mittwoch.

    An der Reihe sind außerdem zwei weitere U-Boote: die „Juri Dolgoruki“ (Tests laut informierten Quellen für Ende Oktober geplant) und die „Dmitri Donskoi“.

    Dieser Herbst ist für die Seeleute und das Team der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk richtig stressig. Die „Juri Dolgoruki“, das Flaggschiff der Unterwasser-Raketenträger vierter Generation (Projekt 955 Borej), soll bis Ende des Jahres in die Bewaffnung aufgenommen werden. Dazu muss das U-Boot aber erst seine Zuverlässigkeit und seine militärischen Möglichkeiten unter Beweis stellen, nicht zuletzt die Effizienz der Bulawa-Raketen.

    Die „Alexander Newski“, das erste in Serie gebaute U-Boot des Projekts 955, sollte ebenfalls in diesem Jahr an die Marine übergeben werden. Aus verschiedenen Gründen wurde aber seine Indienststellung verschoben und kommt auch in den nächsten Monaten nicht infrage.

    Aber das Sewmasch-Team hat ohnehin alle Hände voll zu tun – erst im September und Oktober fand die erste Testphase des Mehrzweck-U-Boots „Sewerodwinsk“ (Projekt 885) statt. Für die kommenden Wochen sind neue Tests geplant, wobei die Lenksysteme und die neusten Waffen geprüft werden.

    Der Sewmasch-Pressedienst gibt zum Testverlauf der neuen U-Boote keine Kommentare ab, und zwar auf Weisung der Vereinigten Schiffbaukorporation (russ. Abk: OSK). Bekannt sind lediglich die allgemeinen Angaben der Atom-U-Boote.

    Nach dem staatlichen Rüstungsprogramm sollten die Schiffe des Projekts Borej in den kommenden Jahren das Image der russischen Unterwasser-Marine prägen. Bis 2020 ist der Bau von acht solchen U-Booten geplant. Die Arbeit an der „Wladimir Monomach“ (dritte Maschine dieses Typs) dauert bereits fünf Jahre.

    Nach der Indienststellung werden die ersten Borej-U-Boote der Pazifik-Flotte zur Verfügung stehen.

    Die Ausgaben für dieses Projekt sind inzwischen ein Stein des Anstoßes bei den Verhandlungen zwischen der OSK und dem Verteidigungsministerium. Konkrete Vertragssummen werden nicht genannt, aber informierten Quellen zufolge könnte eine Borej-Submarine mehr als 23 Milliarden Rubel (1 Euro= ca. 42 Rubel) kosten.

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