08:59 21 November 2017
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    Peking stimmt Friedensabkommen mit Taiwan zu

    © RIA Novosti. Ilya Pitalew
    Politik
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    Die Regierung in Peking hat den Vorschlag des taiwanesischen Präsidenten Ma Ying-jeou, ein Friedensabkommen zwischen der Insel und dem Festland abzuschließen, unterstützt.

    Die Regierung in Peking hat den Vorschlag des taiwanesischen Präsidenten Ma Ying-jeou, ein Friedensabkommen zwischen der Insel und dem Festland abzuschließen, unterstützt.

    „Dem feindlichen Zustand zwischen den Küsten der Taiwanesischen Meerenge ein Ende zu setzen und Frieden zu erreichen - das entspricht den gemeinsamen Interessen der chinesischen Nation“, sagte der zuständige Sprecher des chinesischen Staatsrates, Yang Yi, am Mittwoch.

    Taiwans Präsident hat am 17. Oktober Peking vorgeschlagen, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Wenn die Inseleinwohner das bei einer Volksabstimmung unterstützen würden, könnte das Abkommen innerhalb von zehn Jahren unterzeichnet werden, sagte Ying-jeou.

    Das Abkommen soll formell den Bürgerkrieg in China beenden. Praktisch war der Krieg noch 1949 zu Ende, als auf dem Festland die Kommunisten die Chinesische Volksrepublik ins Leben gerufen haben und die Anhänger der Partei Kuomintang auf die Insel Taiwan geflohen sind.

    Taiwan ist die größte chinesische Insel, die de-facto von ihrer eigenen Administration verwaltet wird. Seitdem Ma Ying-jeou 2008 zum Präsidenten gewählt wurde, ist ein Fortschritt in den Beziehungen zwischen Kontinentalchina und der Insel zu verzeichnen.

    Die Seiten haben ein Abkommen über Wirtschaftskooperation abgeschlossen, die gegenseitigen Reisen ihrer Bürger erleichtert und auch Direktflüge zwischen der Insel und dem Festland wurden aufgenommen.

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