02:57 22 November 2017
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    Gaddafis Sohn Saif al-Islam will sich Haager Gericht stellen

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    Libyen: Rebellen erklären Gaddafi für tot (91)
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    Saif al-Islam, Sohn des ermordeten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, will sich nach Darstellung der Rebellen freiwillig dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag stellen.

    Saif al-Islam, Sohn des ermordeten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, will sich nach Darstellung der Rebellen freiwillig dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag stellen.

    Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf einen Vertreter des nationalen Übergangsrates Libyens. Im September hatte die Interpol auf Antrag des Haager Gerichts Haftbefehl gegen Saif al-Islam erteilt.

    Am gleichen Tag hatte Saif al-Islam arabischsprachigen Medien zufolge "zur Rache an den Rebellen" aufgerufen. „In diesem historischen Moment, in dem einige denken, dass alles beendet ist, sage ich: Das ist erst der Anfang“, wurde Saif al-Islam von einer arabischen Zeitung zitiert.

    Er drohte den „Verrätern“, er werde ihr Leben zur Hölle machen, und rief seine Anhänger zum weiteren „Kampf um das verlorene Libyen und die verlorene Würde“ auf. „Wir müssen die Mörder überall verfolgen und töten“.

    Saif al-Islam, der vor dem Libyen-Krieg als der wahrscheinlichste Nachfolger seines Vaters gegolten hatte, steht seit Juni wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf der internationalen Fahnungsliste. Gemeinsam mit seinem Vater war Saif al-Islam an der Verteidigung der Stadt Sirte beteiligt, konnte jedoch nach dem Einmarsch der Rebellen entkommen. Medienberichten zufolge befindet sich Saif al-Islam noch in Libyen.

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