06:34 22 November 2017
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    Kommunisten und Liberaldemokraten planen keine Teilnahme am "Russischen Marsch"

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    Die Kommunistische Partei Russlands hat eine Einladung der Nationalisten zur Teilnahme am "Russischen Marsch" am 4. November abgelehnt.

    Die Kommunistische Partei Russlands hat eine Einladung der Nationalisten zur Teilnahme am "Russischen Marsch" am 4. November abgelehnt.

    "Es ist ein gutes Signal, dass die prinzipienfeste Position der KP Russlands zum Schutz des russischen Volkes, der russischen Kultur, der russischen Sprache und nationaler Werte erhört wurde", sagte KP-Vizechef Iwan Melnikow am Donnerstag in Moskau. "Zugleich halten wir es für unmöglich, an derartigen Veranstaltungen teilzunehmen, weil die Lösung solcher Probleme durch Konfrontation und Konflikte nicht nur gefährlich, sondern verderblich wäre. Das kann zum Zerfall des Landes führen", betonte er.

    Die KP habe ein durchdachtes verantwortungsbewusstes Programm, das eine Lösung dieser Probleme "ohne aggressive Intonationen" beinhalte, sagte Melnikow.

    Nach Angaben des Chefs der Duma-Fraktion der Liberaldemokratischen Partei (LDPR), Igor Lebedew, ist für den 4. November bereits eine Parteiveranstaltung geplant. Deshalb werde der eigenen Veranstaltung Priorität eingeräumt. "Zudem hatten die Liberaldemokraten keine offiziellen Einladungen zur Teilnahme am 'Russischen Marsch' erhalten", sagte Lebedew am Donnerstagabend in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    Der Chef der Vereinigung "Russkije", Alexander Below, hatte zuvor auf einer Pressekonferenz am Donnerstag vorgeschlagen, die Vorsitzenden der Kommunistischen und der Liberaldemokratischen Partei Russlands, Gennadi Sjuganow und Wladimir Schirinowski, zum "Russischen Marsch" einzuladen.

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