05:21 21 November 2017
SNA Radio
    Politik

    Video vom Beschuss der US-Botschaft in Sarajevo veröffentlicht - Täter am Bein verletzt

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 510

    Bosnische Medien haben am Samstag Amateuraufnahmen vom Beschluss der US-Botschaft in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo veröffentlicht.

    Bosnische Medien haben am Samstag Amateuraufnahmen vom Beschluss der US-Botschaft in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo veröffentlicht.

    Auf dem Video, das unter anderem auf dem Internetportal Sarajevo-x.com zu sehen ist, beschießt  ein Mann in traditioneller moslemischer Kleidung ungehindert das Botschaftsgebäude. Zwei Polizisten – laut andern Angaben nur ein Polizist - die die Botschaft bewachten, wurden dabei verletzt. Der Beschuss dauerte rund eine halbe Stunde. Bei dem Täter handelt es sich um den 23jährigen serbischen Bürger Mevlid Jasarevic.

    Der Terrorist wurde später von einem Scharfschützen am Bein verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert, wo er derzeit streng bewacht wird. Die ursprünglichen Informationen, laut denen Jasarevic getötet worden sei, sind inzwischen widerlegt worden.

    Wie es sich später herausstellte, hatte er auch zwei Handgranaten bei sich.

    Almir Dzuvo, Chef der Agentur für Aufklärung und Sicherheit, teilte Journalisten mit, dass Jasarevic 2005 in Wien wegen Raubüberfall zu drei Jahren Haft verurteilt worden war. Später wurde er von den österreichischen Behörden an Serbien ausgeliefert. Jasarevic sei am Freitagmorgen in Bosnien und Herzegowina eingetroffen.

    Als mögliches Motiv für die Aktion des Islamisten Jasarevic nennen serbische Medien seinen Hass gegen die USA-Politik. Wie die Belgrader Nachrichtenagentur Beta unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, schoss Jasarevic nicht auf Passanten, die es zu diesem Zeitpunkt recht viele gab, sondern forderte Mitarbeiter der Botschaft auf, das Gebäude zu verlassen. Dabei habe er seine Empörung darüber geäußert, dass „die Amerikaner Moslems auf der ganzen Welt töten“.

    Bekannt seien Jasarevics frühere enge Kontakte mit radikalen Islamisten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren